Die Gesundheit als neues Ü30-Thema Nummer Eins

Ich bin ja nun schon seit mehr als einem Jahr Anfang Dreißig. Und so langsam spüre ich erste Alterserscheinungen. Denn die Maschine ruckelt nicht mehr so geschmeidig wie früher.

Ich hab Rücken!

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mich so richtig und vollkommen fit gefühlt habe. Irgendwie ziept es immer irgendwo. Sei es, dass ich mich beim Aufstehen verdrehe, das letzte Training ganz schön in die Beine ging oder ich im Kopf spüre, wenn ich mal zu wenig Wasser getrunken habe. Wahrscheinlich denkst du dir jetzt: Ja mei, das hat doch jeder! Aber es summiert sich und mein Körper steckt das nicht mehr so easy weg wie früher.

Ich werde alt!

Schlafengehen ist das Partymachen des Alters. Das stimmt total! Und zwar auf zwei Weisen: Erstens ist Schlafen einfach prinzipiell geil. Und zweitens wirken gelegentliche Eskapaden noch mindestens zwei Tage nach: Nach Mitternacht ins Bett gehen, auf High Heels tanzen oder eine ganze Flasche Wein zu zweit killen? Herrgott, nein! Es ist, als würde meine Körperampel die ganze Zeit auf gelb stehen und nur darauf warten, auf rot zu schalten.

Hallo, Krüppelchen!

Und das sind ja nur kleine Wehwehchen. Dazu kommen die echten Baustellen. Meine Schwachstelle ist der Bauch, in ihm spüre ich Stress, Ärger, Sorgen. Wenn ich meinen Bauch ärgere, bestraft er mich sofort. Mittlerweile habe ich das zwar ganz gut im Griff, aber das hat auch eine Weile gedauert. Ständig zum Arzt, auf die Ernährung achten, Selbstdisziplin – lange war meine Gesundheit mein Prio 1 Thema. Dabei bleibt es aber nicht: In erschreckender Regelmäßigkeit gesellen sich andere Baustellen hinzu. Die Zähne oder der Rücken, eine Grippe oder Verzerrung. Klar verheilt das alles wieder, aber irgendwie war ich doch früher nicht so oft mit mir selbst beschäftigt, oder?

Eine lange To-do-Liste rund um die Gesundheit

Gesundheit
Viele Vitamine sind gut für die Gesundheit – aber nicht zu viel Zucker!

Um mich wirklich gut zu fühlen, muss ich meinen Körper und meine Gesundheit ernst nehmen. Vielleicht ging es mit Anfang Zwanzig noch, wenig zu schlafen, nur Shit zu essen und mich laufend zu überstrapazieren – aber mit Anfang Dreißig geht das definitiv nicht mehr! Neulich habe ich mich mit meiner Kollegin darüber unterhalten, was man alles idealerweise machen sollte, um sich vollumfänglich um eine gute Gesundheit zu kümmern:

  • viel schlafen
  • viel trinken
  • ausgewogen essen (am besten frisch gekocht)
  • viel Bewegung (am besten mehrere Sportarten)
  • keine Überstunden zur Stressvermeidung
  • regelmäßig zur Krebsvorsorge (mindestens Haut, Brust und Gebährmutterhals)
  • Zahnseide benutzen (und am besten eine elektronische Zahnbürste sowie einen Zungenschaber)

Die Liste kann man noch ewig weiter führen. Ich frage mich nur, wann soll ich das alles machen? Ich versuche schon, so viel wie möglich auf mich selbst zu achten. Aber ich will auch nicht, dass meine Gesundheitsvorsorge mein Leben dominiert.

Mein Körper hat immer das letzte Wort

Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll und erwarte zu viel von meinem Anfang-Dreißig-Körper. Ich will ja auch, dass er noch ein paar Jahre mitmacht und ich später meine Kinder Huckepack tragen kann. Und dass ich letzten Endes ohne meinen Körper zu nichts imstande bin, merke ich spätestens, wenn ich beim Skifahren stürze und mein Knie verdrehe. Da geht von einem Moment auf den anderen nichts mehr. Also hat mein Körper immer das letzte Wort. Da sollte ich ihn wohl besser nicht zu viel ärgern, oder? Und je netter ich zu mir selbst bin, umso besser geht es meinem Körper und umso mehr kann ich machen. So einfach ist das.

Also nuckele ich brav an meiner Wasserflasche, gehe früh ins Bett und esse kein Junkfood. Damit ich gesund bleibe.

  1. Hallo !

    Ich finde diesen Artikel wirklich sehr interessant, weil es in der Tat so ist, daß man eigentlich nicht früh genug beginnen kann auf die Signale seines Körpers zu achten. Natürlich ist es schön mal mit Freunden auszugehen und vielleicht die Nacht durchzumachen, aber dann sollte man seinem Körper auch wieder Ruhephasen können. Auch ernährungstechnisch sollte man seinem Körper ruhig öfters mal etwas Gutes tun. Je älter man wird um so mehr fängt man an auf die Signale seines Körpers zu achten. Man sollte allerdings nicht warten bis es zu spät und rechtzeitig anfangen zu reagieren.

    MfG

    Ronald

    1. Mieth me!

      Hallo Ronald,
      lieben Dank für deinen netten Kommentar! Ich stimme dir in allen Punkten zu 🙂 Das fasst sehr schön zusammen, was ich mit dem Artikel sagen wollte. Liebe Grüße, Christiane!

      1. Hallo Christiane!

        Ich finde es immer sehr schön, wenn andere Menschen sich auch Gedanken über die Gesundheit machen und einen Artikel darüber schreiben, um eventuell anderen Menschen Tipps zu geben oder ihnen zu helfen wie sie etwas anders oder besser machen können. Dazu schreibe ich gerne einen Kommentar, weil dies ja auch mein Anliegen ist.

        Liebe Grüße Ronald

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