Ein Tag aus dem Leben von Liese – Teil 4

So ein Hundewelpe wie unsere Liese will immerzu spielen, spielen, spielen. Aber gleichzeitig brauchen Babys nun einmal noch viel Schlaf. Doch wer sagt, dass es im Schlaf nicht viel zu erleben gibt?

Toben mit anderen Welpen …

Heute war Liese mit Herrchen und Frauchen in den Maasduinen. Dort gibt es herrlich viel Sand zum Herumtollen, Wurzeln zum Anknabbern und Büsche zum Beschnüffeln.

Doch nicht nur Herrchen und Frauchen waren dabei: Auch deren Freundin mit ihren zwei Welpenmädchen Maggie und Polly! Und was machen Welpen, wenn sie zusammen sind? Na klar, spielen! Und so hüpften die Drei durchs Wasser – es platschte, spritzte und pritschelte überall. Was für ein Spaß!

… bis zur Erschöpfung

Liese auf dem Weg ins Träumeland

Kein Wunder, dass Liese ganz schön k.o. ist, als sie wieder zuhause ankommt. Da muss sie sich erst einmal ausruhen. Sie legt sich vor die Couch und schließt die Augen.

Indes an der Ems

Alois auf dem Weg ins Träumeland

Nicht weit entfernt lässt sich auch Lieses Bruder Alois nach einer ordentlichen Toberunde im Garten mit MamiBelle und Tante Emily erschöpft auf die kühlen Fliesen fallen. Und ehe er sich versieht, sind seine schwarzen Augen ebenfalls fest verschlossen.

Ein freudiges Wiedersehen

„Alois? Was machst du denn hier?“, ruft Liese. Ihre Rute wedelt freudig, und sie springt aufgeregt im Kreis herum. „Liese? Wie schön! Ich habe dich so vermisst“, bellt Alois glücklich. Die Geschwister wirbeln umeinander, springen sich in die Arme und lecken sich das Fell.

Im Schlaraffenland?

Alois entdeckte etwas.

„Aber“, sagt Liese außer Puste, „wo sind wir hier eigentlich?“ Sie schauen sich um und bemerken zum ersten Mal, dass sie auf einer riesigen Wiese sitzen. Um sie herum liegen lauter Stöckchen und Quietschebälle. Liese schnappt sich ein Stöckchen, während Alois auf ein Bällchen zuspringt. „Das ist ja wie im Schlaraffenland“, quiekt Alois. „Sieh mal, dort drüben!“

Alois und Liese rennen zu einem Feld aus Hundekeksen, Hasenohren und anderen Leckerbissen. Mit einem großen Satz plumpsen sie hinein und langen herzhaft zu. Nach einer Weile rollt sich Alois zufrieden auf den Rücken. „Ist das toll hier!“

Doch was ist das?

„Euch schnapp ich mir!“

Doch plötzlich wird Lieses Aufmerksamkeit von etwas anderem angezogen. Ihr Blick liegt fest auf einen Punkt fixiert, ihr Körper ist angespannt. Sie geht in die Hocke, holt tief Luft und wumm… springt sie voller Kraft ins Feld. Eine Meute aufgebrachter Vögel flattert davon, doch Liese lässt sich nicht so schnell aufhalten. „Komm, Alois! Die schnappen wir uns.“ Sie rennt hinter dem Schwarm her. Alois überholt sie schnell – er ist natürlich schon viel größer und schneller als sie. „Los, gleich haben wir sie!“ Sie hüpfen und schnappen, doch erwischen können sie das Federvieh nicht.

Flucht in die Baumkrone

Einige der Vögel setzen sich in die dichte Krone eines riesigen Baums – na ja, zumindest ist er für unser Hundewelpen riesengroß. „Mist“, ruft Alois, „da kommen wir doch niemals hoch.“ Er knurrt den Baum an und bellt ein paar Mal – für einen Welpen – beachtlich tief und laut. Doch das beeindruckt die Vögel nicht. „Was machen wir jetzt?“, fragt er seine Schwester.

Ein gewitzter Plan

„Ich hab eine Idee!“

Liese schnüffelt auf dem Boden herum, tapst nach rechts und nach links … bis sie den Kopf hebt und die Ohren spitzt. „Ich habe eine Idee!“, ruft sie aufgeregt. Sie nimmt einen langen Ast zwischen die Zähne und versucht, ihn hochzuheben. „Alois, der Ast ist zu schwer. Aber wenn wir es gemeinsam versuchen, können wir ihn in die Baumkrone werfen.“ Alois macht einen Satz nach vorn. „Au ja!“ Er schnappt sich die rechte Seite, während Liese bei der linken bleibt, und siehe da: Zusammen ist der Ast viel leichter! „Auf drei“, ruft Liese. „Eins … zwei … drei!“ In hohem Bogen fliegt der Ast in die Luft und landet direkt in der Baumkrone. Die Vögel flattern unter empörten Gekreische davon, und unsere zwei Helden jubeln.

Bis bald, großer Bruder!

„Hahaha, den haben wir’s gezeigt!“, bellt Liese heiter, als sie und Alois sich wenig später kugelrund und ausgepowert auf die Wiese plumpsen lassen. „Es tut so gut, dich wiederzusehen“, stimmt ihr ihr Bruder zu. „Lass uns ein wenig zu Kräften kommen und dann den See dort drüben erkunden.“ Seelig legen sie ihre weißen Köpfchen auf die Pfoten. Keine zwei Sekunden später werden die dunklen Augen zu feinen Schlitzen, und ein zufriedenes Lächeln legt sich auf ihre Schnauzen.

Als Liese erwacht, ist ihr Bruder verschwunden. Doch die Begegnung im Träumeland soll nicht die letzte gewesen sein. Ach, was freut sie sich schon aufs nächste Mal!

Lieses Bruder Alois wohnt übrigens noch bei MamiBelle und Tante Emily, dabei ist er so ein toller Bursche! Wer ihm ein liebevolles Zuhause bieten möchte, kann sich gern an die Züchter Christine und Martin wenden: https://www.gellendorfer-spitze.com

Huhu, ich bin Alois!

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